1. Ich liebe den Himmel über Berlin. An manchen Abenden ist er fast so spektakulär wie an der Pazifikküste Nicaraguas. Da ich beim Fotografieren versuchte nicht aus dem Fenster zu fallen, sind die Stalinbauten schief geraten.

    Me encanta el cielo sobre Berlín. A veces me parece casi tan espectacular como el cielo de la costa pacifica de Nicaragua, pues casi. Cuando tomé la foto intenté no caerme de mi ventana así que los Stalinbauten quedaron ladeados.

     

  2. Resteschal

    In meiner Schublade stapeln sich Wollrest von unzähligen Projekten. Teilweile sogar ein halbes Knäuel oder mehr, auf jeden Fall Mengen, die ich nicht wegwerfen will/kann. Also überlegte ich mir einen Schal zu stricken, der möglichst viele Reste aufnimmt. Das Ergebnis ist oben zu sehen. Die Idee war einen Verlauf von Dunkel nach Hell oder andersrum zu bekommen. Gestrickt hab ich in einem sehr großen Perlmuster, was sich mit den dicken Garnen gut gemacht hat.

    En mi cuarto hay un montón de lana que sobró de proyectos ya terminados. Quería hacer algo con esos porque botar me parece incorrecto. Así que hice esa bufanda que no me costó ni un centavo solamente unas horas de trabajo.

     

  3. Mein Kleiderschrank.

    Letztlich haben mich die Unmengen an Klamotten dazu bewogen, es mal mit weniger kaufen zu versuchen. Das Internet ist voll mit Fashionblogs und Haulvideos auf YouTube und auch wenn mir diese immer wieder gerne anschaue, so frage ich mich angesichts der Massen an Kleidung manchmal, wie schnell diese wieder im Müll landen. Ich habe meinen Kleiderschrank nach meiner Rückkehr noch mal radikal entrümpelt und möchte nun eine kurze Bestandsaufnahme machen. Die Idee dazu kam mir dank Elizabeth von The Good Closet, die auf ihrem Blog in unregelmäßigen Abständen die Kleiderschränke ihrer Leser veröffentlicht. Mir soll das ganze auch dazu dienen in einem halben Jahr zu schauen, welche unnötigen Anschaffungen ich vielleicht doch getätigt habe.

    Hosen und Röcke

    6 Jeans
    3 kurze Hosen
    1 gelber Lieblingsrock
    1 Spielanzug oder sog. Jumpsuit

    Kleider

    5 Sommerkleider
    3 Abendkleider
    3 Wollkleider

    T-Shirt und Blusen

    7 T-shirts oder Tops
    3 Langarm T-Shirts
    5 Blusen
    2 Nostagieshirts 

    Pullis oder Jacken

    2 Strickjacken/Cardigans
    1 Fleecezipper
    3 Pullis
    2 Wintermäntel
    1 Lederjacke
    1 Regen- und Windjacke
    1 Stoffjacke

    Selbstgestricktes

    2 Sommertops
    1 Bikinitop
    7 Pullover oder Strickjäckchen
    1 Kleid
    2 Röcke
    1 Weste
    1 Mantel

    und 17 Paar Schuhe für jeden Anlass.

    Nicht gezählt habe ich Untewäsche, Socken und Strumpfhosen, sowie meine Schlafsachen, die in der Regel aus abgelegten T-Shirts bestehen. Meine drei Sportsachen habe ich ebenfalls unter den Tisch fallen lassen ;-) 
    Wer bietet mehr? 

    Revisé toda mi ropa, conté realmente todo. El resultado es una lista basante larga que me va a ayudar comprar menos. A ver si funciona.

     
  4. Blick in meinen Kleiderschrank. Ich mag offensichtlich Gelb und Strick.

    Echar un vistazo en mi ropero. Es muy obvio que me gusta amarillo y tejidos.

     

  5. Kein Konsum

    Irgendetwas musste passieren.
    Irgendwie muss sich etwas verändern.
    Irgendeine Konsequenz möchte ich gerne aus den vier Monaten Nicaragua ziehen.
    Sie heißt: Kein Konsum.

    Deswegen sieht der Blog nun auch etwas anders aus, die alten Einträge werden jedoch bleiben, da die Zeit in Nicaragua mich nun mal dazu bewogen hat diesen Schritt zu machen und zu versuchen dem Konsum etwas zu entkommen.
    Es ist klar, dass dies ein Experiment ist. Ich bin gerade noch dabei den Rahmen zu stecken. Erstmal habe ich neue Klamotten gestrichen (Second Hand ausgenommen), Dinge, die ich nicht brauche auch (aber was brauch ich und was nicht?). Ist eine neue Zahnpasta übermäßiger Konsum? Kann ich mir meine Zahnpasta vielleicht mit Minze und Spüli selbst mixen?
    Ich denke im großen und ganzen möchte ich einfach bewusster konsumieren. Geht meine Jeans kaputt, möchte ich erst schauen, wieviele Hosen ich besitze, ob ich eine neue brauche. Sehe ich schöne Teller bei IKEA möchte ich zuerst überlegen wieviele Teller bei uns in der Küche eigentlich stehen (ganz davon abgesehen, dass diese sehr klein ist). Das Non.plus.ultra wäre dann zu schauen, ob ich mir die Dinge nicht auch selbst machen kann. Mit Dingen, die ich nicht kaufen muss.
    Ein schönes Beispiel dafür ist unsere neue Garderobe, ich liebe sie, weil wir 19 Monate keine hatten. Ich hab mal ein paar Haken bei IKEA gekauft, die fanden jedoch nie ihren Platz an der Wand. Nun hat mein lieber Mitbewohner aus einem Drahseil und eben diesen Haken eine Garderobe gebaut. Sie sieht toll aus und nur wir haben sie.

    Denn die Frage, die mich immer wieder beschäftig; macht Konsum eigentlich (un)glücklich?

     
  6. Kunstwerk des Tages/ Arte del Día. Anri Sala, ‘A Clock’.

    Eigentlich nur zu erahnen, der Blick durch Fernrohr in der Orangerie lohnt übrigens!

     

  7. Kann es weitergehen? Entonces?

       Seit fast vier Wochen bin ich wieder in Deutschland. Seitdem frage ich mich auch, ob es überhaupt noch Sinn macht weiterzuschreiben, Fotos zu machen, Zeit aufzubringen.
    Das wunderbare an Nicaragua ist die Zeit, die dort eine andere Form hat, sie ist dickflüssiger und rinnt mir nicht ganz so schnell durch die Finger wie hier in Deutschland.
    Ich versuche, dass sich nicht alles so schnell anfühlt, ich versuche gelassen zu sein und mich nicht stressen zu lassen, es ist schwer. Ich versuche Deutschland und vor allem dem lauten Berlin nicht allzu sehr zu erliegen, es fällt mir an machen Tagen sehr schwer. Dann fühle ich mich wie gelähmt und mir fehlt die Lauteruhe unseres Hauses in den Bergen Matagalpas. Mir fehlt die Natur und das Draussensein, der Hahn der kräht und die Hunde, die bellen, anstatt der lauten Karl-Marx-Allee und des Nachbars der RTL schaut.

    Diese andere Perspektive, sie wird vielleicht noch vier Wochen anhalten und dann mehr und mehr verblassen, der Herbst wird kommen und danach der Winter und ich werde voller Sehnsucht an Nicaragua denken und ausblenden, dass dort leider auch nicht alles heiter Sonnenschein ist. Wie geht es also weiter?

       Me parece loco pero ya pasaron casi cuatro semanas desde que regresé a Alemania. Junto con mi regreso me vino la pregunta que hacer con el blog, si todavía hace sentido escribir, hacer fotos, invertir tiempo. Lo maravilloso de Nicaragua es que ahí el tiempo tiene una forma diferente, más lento y con más calma, me encanta. En alemania siempre pasa rápidamente y muchas veces no sé a donde se fue. Intento estar con calma y sin estrés pero se me hace difícil. Intento que Alemania y en especial Berlin no me coma, hay diás en los que no lo logro. En estos días me siento paralizada y me hace falta nuestra casa en las montañas de Matagalpa. Me hace falta la naturaleza, estar fuera de la casa y sentir el viento que sopla en la casa; pero oigo el ruido de mi calle y el programa de tele de vecino.

    Esa perspectiva diferente me va a durar tal vez unas cuatro semanas más y después será todavía más difícil mantenerla. Va a llegar el otoño y después de él el invierno, lleno de nostalgia voy a pensar en Nicaragua. Voy a desvanecer que ahí tampoco todo es como en el paraíso aunque ese país lindo así parece. Entonces como seguir?

     
  8. Springkraut und wilde Brombeeren, für mich Inbegriff des deutschen Sommers.

    Como es el verano en Alemania? Diferente, claro, y lleno de cosas que no hay en Nicaragua, unos son balsamina y zarzamora. 

     
  9. Sommer in Deutschland,

    Nordhessen zeigte sich von seiner schönsten Seite. An der kühlen Fulda ließ sich die Hitze der letzten Woche prima ertragen.

    Verano en alemania,

    el norte de Hessen mostró su cara más bonita. En la orilla del río Fulda no me molestó el calor de la semana pasada.

     
  10. Tejidos de Nicaragua IV

    Nachtrag aus Berlin. Am letzten Tag habe ich es noch geschafft ein paar Bilder von meinem neuen, geliebten Sweater zu machen. Design von Wool and the Gang, gestrickt, wie immer, von mir./ Fue mi ultimo día en Nicaragua cuando logré tomar unas fotos de mi nuevo sweater que tiene un diseño de Wool and the Gang. Ya lo amo, es perfecto para las temperaturas altas de alemania ;-)